Prinzessin Diana
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Prinzessin von Wales

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Es war Sonnabend, der 30. August 1997.
Ein herrlich warmer Tag in Sardinien, doch die Ferientage für Diana und Dodi waren zu Ende, man wollte nach Hause. Die beiden flogen aber nicht direkt nach London. Ein, zwei Tage Paris wollte man sich noch gönnen. Dodis Vater hatte seinen Privatjet zur Verfügung gestellt, ein kurzer Zwischenstopp war also kein Problem.


Um 15 Uhr 15 landeten sie in der Stadt der Liebe. Die Verliebten wurden sofort von der Presse verfolgt.
Die Beiden besichtigten ein Pariser Stadthaus von Mohamed Al Fayed. Danach fuhr das Paar mit dem Auto in die Privatvilla der Al Fayeds. Ein kühler Drink, etwas die Haare herrichten, bequeme Sachen anziehen.
Dodi und Diana wollten das Wochenende ganz leger, ganz intim verbringen. Gegen Abend fuhren sie zur Diana kommt im Ritz an.Champs-Èlysées, Diana wollte sich die schönen Geschäfte der Prachtmeile ansehen. Die beiden bummelten die Straße entlang, sie in hellen Hosen und dunklem Blazer, er mit Jeans und Lederhemd. Sie sahen aus wie ganz normale Touristen, niemand schenkte dem berühmten Liebespaar größere Beachtung. Später  entschieden sie, das Abendessen im Hotel Ritz einzunehmen. Es gehört Dodis Vater.
Hier konnten sie sich eine ruhige Ecke im Restaurant geben lassen. Und da im Ritz immer eine geräumige Suite für Dodi reserviert war, konnte sich das Paar vor dem Essen noch etwas frisch machen. Diana ließ einen Friseur kommen, hatte aber keine Lust, sieh umzukleiden. Auch Dodi blieb in Freizeitkleidung. Sie verspürten keinen  großen Appetit, bestellten im Restaurant nur etwas Fisch, Weißwein und später Kaffee. 


Nur noch wenige Minuten bis zum Unfall.Irgendwie waren die beiden nervös. Gleich wollten sie zu Dodis Privatvilla fahren, die Journalisten sollten das aber nach Möglichkeit nicht mitbekommen. War das Abendessen im Ritz nur ein Ablenkungsmanöver? Sollten die Fotografen glauben, Dodi und Diana blieben über Nacht im Hotel? Auf alle Fälle inszenierte Dodi mit den Angestellten einige Ablenkungsmanöver: Ein Chauffeur fuhr mit seiner Limousine vom Haupteingang fort, drehte nach ein paar Kilometern wieder ab und kehrte zurück. Tatsächlich, die Presseleute folgten auf ihren Motorrädern. Doch sie  merkten bald, dass etwas im Busch war und blieben weiter auf der Lauer vor dem Hotel.  Um 19 Minuten nach Mitternacht brachen Dodi und Diana auf. Sie wählten den Hinterausgang, der auf die enge Straße Rue Cambon führt. Sie nahmen auch nicht den auffälligen Mercedes 600, sondern ein unscheinbareres Modell, einen Mercedes 280. Der zweite Sicherheitsmann des Hotels, Henri Paul, sollte den Wagen lenken. Leibwächter Trevor Rees-Jones nahm vorn Platz, Dodi und Diana hinten. Und los ging es.


Am Place de la Concorde wurde das Fahrzeug mit den prominenten Insassen von den Fotografen verfolgt, immer in der Hoffnung, ein gutes Fotos zu schießen. Es wurden immer mehr, wahrscheinlich standen die Fotografen untereinander per Handy in Kontakt. Henri Paul gab Gas. Er wollte unter allen Umständen die Paparazzi abhängen. Mit quietschenden Reifen brauste er davon. Er fuhr immer schneller und schneller.
Henri Paul nahm die Schnellstraße am Seine-Ufer, raste dann in den Tunnel unter der Place de Alma. 80 Stundenkilometer sind maximal erlaubt, er fuhr ganze 180. Kurz hinter dem Tunneleingang verlor er völlig die Kontrolle über den schweren Wagen. Das Auto geriet ins Schleudern, schlingerte und prallte schließlich mit ganzer Wucht gegen den 13. Betonpfeiler! Der Krach kam einer Explosion gleich.
Es war genau 0:25 Uhr. Der Fahrer war auf der Stelle tot.

Der Leibwächter lag schwerverletzt auf dem Beifahrersitz. Er war ohnmächtig, lebte aber. Dodi verlor ebenso wie Henri Paul noch am Unfallort sein Leben.
Der UnfallwagenDiana, die neben ihrem Geliebten saß, lag zusammengekrümmt im Fond, den Kopf zwischen den beiden Vordersitzen eingeklemmt. Sie atmete noch. Sie hatte, wie durch ein Wunder, fast keine blutenden Wunden. Auf der Gegenfahrbahn kam zufällig ein Arzt. Er sah das Unfallfahrzeug und stoppte sofort sein Auto. Dr. Frederic Maillez griff nach seinem Notkoffer und lief zum Unfallwagen. Er wusste nicht, wer sich in dem Fahrzeug befand. Aber er erkannte, dass der Fahrer und der Mann auf dem Hintersitz tot waren. Die äußeren Verletzungen des zweiten Mannes vorn schienen ihm am schlimmsten, er leistete also dem Leibwächter zuerst Erste Hilfe.
Diana ruderte mit den Armen, dies bedeutet bei Verletzten, dass sie nicht genügend mit Sauerstoff versorgt sind. Der Mediziner legte der bewusstlosen Prinzessin eine Sauerstoffmaske an. Die Notambulanz war mittlerweile unterwegs. Es verging fast eine Stunde, bis die Opfer aus dem Wrack geborgen wurden. Der Wagen musste erst mit Blechscheren aufgeschnitten werden.


Um halb zwei Uhr nachts kam Diana ins Krankenhaus La Pitié-Salpêtriére: Notoperation. Die Chirurgen öffneten ihren Brustkorb und entdeckten einen Venenriss. Erhebliche innere Blutungen! Sie schafften es, die Vene zu schließen. Aber plötzlich stand ihr Herz still. Die Mediziner versuchten, die Prinzessin mit Herzmassagen wieder ins Leben zurückzuholen. Der Kampf dauerte bis kurz vor vier Uhr früh. Doch dann mussten die Ärzte einsehen, dass sie verloren hatten.

Diana war tot!
Die Prinzessin von Wales starb am 31. August 1997 um 3.57 Uhr. 

Der Pariser Chirurg Prof. Bruno Riou erteilte am frühen Sonntagmorgen der Welt die schreckliche Nachricht:
Dianas Arzt: Die Prinzessin von Wales wurde
vergangene Nacht in Paris Opfer eines durch hohe Geschwindigkeit verursachten Verkehrsunfalls. Die Paiser Samu [Sanitäter] war sofort im Einsatz und unternahm die ersten Wiederbelebungsversuche. Bei ihrer Ankunft im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière stand sie infolge starker Blutungen im Brustkorb unter schwerem Schock, unmittelbar darauf erfolgte ein Herzstillstand. Eine Öffnung des Brustkorbs offenbarte eine schwerwiegende Wunde in der linken Lungenarterie. Trotz Schließung der Wunde und einer äußerlichen und dann direkten Herzmassage von mehr als zweistündiger Dauer konnte die Blutzirkulation nicht wiederhergestellt werden, und sie wurde um 3:57 Uhr morgens für tot erklärt.  Das Interview des Arztes wurde um 5: Uhr morgens verkündet.


Nach dem ersten Schock über das tragische Ableben der Prinzessin tauchten viele Fragen auf. Wie konnte es überhaupt zu diesem sinnlosen Tod kommen? Zunächst wurden die Fotografen beschuldigt, sie hätten den Mercedes-Fahrer in die Enge getrieben, den Wagen verfolgt  und damit den Unfall zu verantworten.
Die Paparazzi haben sicher keine rühmliche Rolle in diesem Drama gespielt, aber die alleinige Schuld kann man ihnen nicht geben. Denn Henri Paul, der Chauffeur, war restlos betrunken! 1,75 Promille Alkohol stellte man in seinem Blut fest. Das entspricht einer Menge von ungefähr acht Whiskeys. Henri galt als trockener Alkoholiker, seine Leberwerte waren normal. Trotzdem muss er sich an diesem Abend sinnlos betrunken haben. Aber damit nicht genug. Die Mediziner konnten auch Rückstände von Drogen ausmachen. Eine höllische Mischung, zusammen mit Alkohol. Wie war es nur möglich, dass sich ein betrunkener Sicherheitsmann hinter das Steuer setzte? Warum bemerkte niemand seinen Zustand? Mohamed AI-Fayed gab die Videobänder der Überwachungsanlage seines Hotels frei. Darauf waren sowohl Diana als auch Dodi und Henri Faul zu erkennen. Der Sicherheitsmann schwankte nicht!


Einige Fotografen berichteten nach dem Unfall, er habe in der fraglichen Nacht vor dem Ritz zu ihnen gesagt: ,,Heute kriegt ihr uns nicht." Überschätzte er sich selber, und wollte Henri ein Wettrennen veranstalten? Vielleicht sogar der Prinzessin imponieren? Merkwürdig ist auch, dass lediglich der Leibwächter einen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Wäre es nicht seine erste Pflicht gewesen, wenigstens Diana und Dodi zum Anschnallen zu bewegen? Und warum hat das Liebespaar seinen Fahrer nicht dazu angehalten, das Tempo zu drosseln? Es ist für die ganze Welt so unfassbar, dass Diana nicht mehr am Leben ist. Wüste Spekulationen machten alsbald die Runde: Späte Zeugen wollten einen Fiat Uno gesehen haben, der an dem Unfall beteiligt gewesen sein soll, es könnte aber auch ein weißer Citröen gewesen sein. Die beiden Wagen hätten einen Zusammenstoß gehabt. Es gäbe auch Glassplitter an dem Betonpfeiler und am Mercedes, die dies bewiesen.


Im November 1998 kam der Abschlußbericht von Dianas Unfall. Es sei ein normaler tragischer Unfall gewesen.


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