Prinzessin Diana
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Prinzessin von Wales

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Englands Premierminister John Major verkündete am 
9. Dezember 1992:
,,Der Buckingham-Palast gibt bekannt, dass sich der Prinz und die Prinzessin von Wales trennen werden. Ihre Königlichen Hoheiten streben keine Scheidung an. Ihre verfassungsmäßige Stellung bleibt unberührt. Diese Entscheidung fiel in beiderseitigen Einvernehmen, die Erziehung der Kinder erfolgt weiterhin gemeinsam."


Es waren nur wenige Worte, nüchtern vorgetragen. Aber sie reichten aus, das ganze Volk in Trauer zu versetzen. Jetzt war also offiziell, was jeder Zeitungsleser, jeder Fernsehzuschauer längst ahnte. Die Gewissheit war trotzdem wie ein Schock. Die Romanze von Diana und Charles existierte nicht mehr. Aus und vorbei! Im November waren die beiden doch noch zusammen auf einem Staatsbesuch in Korea gewesen. Alles nur Schauspiel! Und plötzlich erinnerte sich jeder, dass auf den Fotos keinerlei Gemeinsamkeiten mehr zu erkennen waren. Charles und Diana konnten sich noch nicht einmal mehr in die Augen sehen. Was mag alles in ihren Köpfen vorgegangen sein? Heute weiß man, dass dieser Staatsbesuch ein wahrer Horrortrip gewesen sein muss. Denn der offiziellen Trennung ging ein hartes Gerangel mit den Anwälten voraus, von den seelischen Verletzungen gar nicht zu reden. Allen Beteiligten war klar, dass die Öffentlichkeit die Trennung von Charles und Diana nur schwer verkraften würde. Wem würden die meisten Sympathien gehören? Wem die Schuld am Scheitern der Ehe zugeschoben? Teilte sich die Nation nun in zwei Lager?


Natürlich war die Königsfamilie darauf erpicht, Charles in ein möglichst gutes Licht zu setzen.
Und merkwürdigerweise tauchten nur fünf Monate vor Majors Bekanntgabe abgehörte Telefongespräche mit höchst brisantem Inhalt auf. Liebesgeflüster zwischen einem Herrn namens James Gilbey und Diana! Es waren das berühmt gewordene "Tintenfischen-Gespräch". 
Diana Ich will nicht schwanger werden.
Gilbey: Liebling, das wird nicht passieren. okay?
Diana Jaaa.
Gilbey: Du darfst so nicht denken. Es passiert nicht, Liebling. Du wirst nicht schwanger.
Diana Ich habe heute Fast Enders gesehen. Eine der Hauptdarstellerinnen hatte ein Baby. Sie dachten, es sei von ihrem Mann. Es war von einem anderen.
Gilbey: Mein Tintenfischen, küss mich. 0 Gott. Ist dieses Gefühl nicht wundervoll? Magst du es auch?
Diana: Ja, sehr.

Dieses Telefonat wurde bereits 1989 geführt. Amateurfunker sollen es heimlich abgehört und zwei Jahre später an Zeitungen verkauft haben. Oder war es der Geheimdienst? Der Termin der Veröffentlichung gibt zu denken. Denn nun stand Diana als Schuldigem Zerbrechen der Ehe da. Aber wie war das wirklich, damals 1989? Hatte die Prinzessin von Wales ein Verhältnis? Und wer ist dieser James Gilbey? Die beiden kannten sich tatsächlich und waren auch freundschaftlich miteinander verbunden. Er war Dianas Vertrauter in schwierigen Ehezeiten. Diana gab später übrigens zu, dieses abgehörte und veröffentlichte Telefonat geführt zu haben. Aber eine ehebrecherische Beziehung wies sie weit von sich. Der Presseskandal war perfekt.


Doch Charles und seine Leute durften sich nicht zu früh freuen. Amateurfunker peilten nicht nur ihre Telefonleitungen an, sondern auch die ihres Mannes. Und nun wurde es erst so richtig peinlich:
Der Prinz von Wales wurde beim hocherotischen Liebesgeflüster mit seiner Dauergeliebten Camilla abgehört!
Er sagte, er wolle sieh am liebsten in einen Tampon verwandeln, um immer bei ihr zu sein. Das Gelächter war auf der ganzen Welt zu hören. Es ist interessant, dass auch dieses Telefonat bereits 1989 geführt wurde und ebenfalls im Jahr der Trennung veröffentlicht wurde. Zufall? Offensichtlich aber hatte der Hof noch kein Konzept, wie der Schaden zu begrenzen oder wie der aus allen Skandalen und Enthüllungen erstaunlich unbeschadet hervorgegangenen Diana zu begegnen sei— außer durch allmähliche Ausgrenzung.


Dianas TrennungTatsächlich absolvierte Diana im Jahre 1993 einige offizielle Besuche allein. Sie war vier Tage in Simbabwe, um Wohltätigkeitsorganisationen zu besuchen, und im Sommer als Ehrenoberst heim Regiment der Light Dragoons in Bergen-Hohne. Sie wirkte entschlossen, aus der Trennung etwas machen zu wollen. dass sie immer noch im Mittelpunkt öffentlichen Interesses stand, bestärkte sie.
Es ist für Außenstehende sicher nur schwer nachzuvollziehen, wie so etwas gelingen kann:
Zwei Leben zu leben — ein offizielles und ein privates. Aber bei genauerer Betrachtung haben beide genau das bereits seit langem getan. Anfang August wurde schließlich die letzte Chance für Wiederannäherung vertan. Das getrennte Paar traf sich im Londoner St. James Palace und diskutierte die Möglichkeiten eines Arrangements oder einer Versöhnung. Eine der wichtigsten Forderungen Dianas soll dabei gewesen sein, dass Charles künftig auf Begegnungen mit Camilla verzichten müsste. Das Treffen war erfolglos.


Am 3. Dezember 1993 verkündigte die sichtbar verletze Diana in ihrer Rede bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London, sie werde sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und vor allem der Erziehung ihrer Söhne widmen. Die emotionale Rede wühlte die ganze Nation und Sympathisanten Dianas in aller Welt auf. Genau das hatte die Queen befürchtet und deshalb zuvor versucht, die Schwiegertochter von dem dramatischen Schritt in die Öffentlichkeit abzubringen. Hinter den Kulissen wurde fieberhaft nach einer neuen Rolle für Diana gesucht. Im April 1994 wurde mit Dianas Ernennung zur Sonderbotschafterin des Britischen Roten Kreuzes der richtige Weg beschritten, doch wieder einmal wurde ein guter Ansatz von Absichten anderer torpediert.


Im August 1994 wurden Diana schwere Vorwürfe gemacht, angeblich würde sie bei einem gemeinsamen Freund von Charles und ihr, Oliver Hoare, Telefonterror ausüben. Verzweifelt wehrte sie sich und informierte die Presse, dass sie die Telefonate nicht geführt haben könnte, da sie zur Zeit der Anrufe nicht anwesend Dianas Trennungwar. Sie unterstellte Prinz Charles Berater, sie fertig machen zu wollen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass es Diana nicht war. Die Berater von Charles hatten ihm die Flucht nach vorn empfohlen, um sein miserables Image in der Öffentlichkeit aufzubessern. Im Juni 1994 gestand der Prinz in einem Fernsehinterview, dass er nach fünf Jahren Investition in die Stabilität und Rettung seiner Ehe diese gebrochen habe, weil er aufgegeben hätte. Wieder einmal sank seine ohnehin geringe Popularität noch weiter, die Medien wurden zur Waschküche für die schmutzige Wäsche der Royals.


Als sich die Medien nur um so stärker auf die Seite der betrogenen Diana schlugen und die immer Schönere, immer aufregender Gekleidete idolvisierten, erschien in den USA das Enthüllungsbuch »Princess in Love«.
Autor war James Hewitt. Darin bescheinigte sich Dianas ehemaliger Leibwächter und Reitlehrer der Söhne, dass er für fünf Jahre nicht nur Vertrauter, sondern auch der Liebhaber Dianas gewesen sei. Damit verstieß er gegen den Kodex, das Königshaus durch eigene Memoiren nicht bloßzustellen: Diana sei verzweifelt liebeshungrig und dabei unersättlich gewesen. Diana wurde teilweise von der Presse in den Schmutz gezogen, es wurden ihr immer mehr Affären nachgesagt. Jeder Mann an Dianas Seite wurde als ihr Liebhaber abgetan. Es wurde ihr nachgesagt, Ehen kaputt zu machen. Sie geriet von einem angeblichen Sexskandal in den anderen. Dianas Nerven lagen blank. Der Schock für die Öffentlichkeit war groß, Rätselraten um Wahrheit oder Fälschung. Bei Hofe las man angeblichen Skandalgeschichten mit gemischten Gefühlen, hoffte immer noch auf eine Versöhnung der beiden Zerstrittenen, zumindest auf eine Schadensbegrenzung. Vorsichtshalber verlautete vom Hof in eine gemeinsamen Erklärung von Charles und Diana man rede weder über Scheidung noch über ein finanzielle Regelung.


Die letzte Fortsetzung des Enthüllungsromans erfolgte genau ein Jahr später, im November I995.
Am Hochzeitstag von Elizabeth II. und Prinz Philip sendet die BBC das Interview mit Diana, in dem die Prinzessin die Affäre mit Hewitt zugibt sie sei einsam gewesen, krank durch die Ehe und anlehnungsbedürftig — und auch ein wenig verliebt, sei aber enttäuscht worden. Sie erklärte, sie lehne eine Scheidung ab und könne sich im Interesse der Nation aber durchaus Sonderrolle als "Botschafterin des Herzens" vorstellen. Vier Tage später urteilte die Nation, die der leidenden Diana am Fernseher gegenüber gesessen hatte, mit einer Mehrheit von 56 Prozent, dass der tief verletzten Prinzessin Sympathie gebühre. Nur neun Prozent bekannten sich bei der Meinungsumfrage zu dem vermeidlich schuldigen Charles.


Dianas TrennungWieder musste die Queen schadenbegrenzend zugunsten der Monarchie handeln und nahm noch im November Verhandlungen mit Premierminister Major auf, um die künftige Rolle der ungebrochen attraktiven und sozial immer engagierteren Diana zu diskutieren. Um die Unerträglichkeit öffentlicher Spekulationen und Schuldzuweisungen zu beenden, forderte die Queen am 18. Dezember 1995 in getrennten Briefen
Charles und Diana zur Scheidung auf. Am 28. Februar 1996 musste Diana in die Scheidung einwilligen. 


Am 15.Juli 1996 wurde die Scheidung vor dem High Court stattgegeben. 
Am 28. August wurde das Scheidungsurteil um 10.27 Uhr rechtskräftig.
20 Pfund Schreibgebühr waren zu entrichten.

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